Über die Autorin
Buch

POESIE  
PROSA
ESSAY
Aus Wilde Heckenrose  
Aus Alte Lieder
Aus Aus Tore, Fenster, Bögen
Aus Stanzen in der Weise von Alexander Pope
Aus Stelen und Inschriften
Aus Jamben
Aus Chinesische Reise
Aus Abendlied
Aus Elegien
Aus Anfang des Buches
Aus Wilde Heckenrose
(1976-1978)
Zehnte Legende. Jakob
Er schlief rasch, wie jener, der nahm
den guten Stab - und er geht fort
zu erzählen, wie er suchte
und nicht fand, und er wartet dort,
zu sehn, wie hängt und hängt der Staub,
der niemanden umgibt als Sinn,
daß unser Himmel für das Aug
nicht Kuppel, sondern Kubus ist - er
donnert, das Herz ist in ihm drin.

Er schlief und schlief, hielt in der Hand
der Räume angebissen Stück,
die in der Ferne dröhnen lang,
des Dunkels, das gen Osten rückt.
Andere lebten wie der Fluß.
Doch er konnt’ nicht schlucken den Schluck
der Nachricht - schlief, wie er nur konnte,
schlief verborgen, schlief im Sand,
schlief zerbröselnd, als wär er Sand -
und Gott,
der nicht warten konnte,
fiel verschmachtend in ihm nieder,
vom Schlaf ergriffen die Lider.
Walter Thümler
Wilde Heckenrose
Abschied
Zwei Bücher trage ich, unendlich fortgehend...
Legenden über Einsiedler...
Weder den Engel, der wie eine Felsspalte klingt...
Prophet
Die Reise der Heiligen drei Könige
Ein Morgen im Garten
Asarowka. In den Sträuchern
Asarowka. Hohe Wiese
Asarowka. Waldweg
Asarowka. Nachthimmel
 Zehnte Legende. Jakob
Elfte Legende. Abendessen


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