Über die Autorin
Buch

POESIE  
PROSA
ESSAY
Aus Wilde Heckenrose
Aus Alte Lieder
Aus Aus Tore, Fenster, Bögen
Aus Stanzen in der Weise von Alexander Pope
Aus Stelen und Inschriften  
Aus Jamben
Aus Chinesische Reise
Aus Abendlied
Aus Elegien
Aus Anfang des Buches
Aus Stelen und Inschriften
(1982)
Ein Krug. Ein Grabstein des Freundes
Wenn du willst - einen Krug, wenn du willst - einen
                               Speer, wenn du willst - ein Spinnrad.
Falls sie, was die Locke betrifft, gelogen haben, wie diese
                               in den Himmel kam, -
logen sie nicht ohne Grund.
Der traurige Verstand stöbert im kleinsten Ding
eine Substanz auf, daraus unsere Gestirne gefügt sind,
Klänge klangloser Namen, -
                               es fängt Feuer, verwickelt sich
wir Girlande in Girlanden, die das sterbliche Herz liebkosen:
jeden Abend rettet Perseus Andromeda - und jeder
weiß, welcher Stern ihn rettet, jenen
ergreifend, der nicht mehr bei uns ist. Was du willst - das
                               gib ihm.
Wenn du willst - einen Krug, wenn du willst - einen Speer,
                               wenn du willst - ein Spinnrad.
Was gerade da ist, um mehr bittet er nicht. Und das kann
werden wie alles: man klammere sich nur nicht an alles,
lege hin das kupferne Geld. Er kommt schon zurecht,
wird die Hand heben, die hier noch niemand sah,
des Sternbildes Hand. Nimm, Fährmann, du siehst,
wie wir leben auf der Erde:
              Spinnrad. Pflug. Speer. Krug.
Walter Thümler
Ein Junge, ein Geis und ein Hund
Zwei Gestalten
Die Herrin und das Dienstmädchen
 Ein Krug. Ein Grabstein des Freundes
Spielendes Kind
Inschrift
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