Über die Autorin
Buch

POESIE  
PROSA
ESSAY
Aus Wilde Heckenrose
Aus Tristan und Isolde
Aus Alte Lieder
Aus Aus Tore, Fenster, Bögen
Aus Stanzen in der Weise von Alexander Pope
Aus Stelen und Inschriften  
Aus Jamben
Aus Chinesische Reise
Aus Abendlied
Aus Elegien
Aus Anfang des Buches
Aus Stelen und Inschriften
(1982)
Spielendes Kind
                       Und in der Vorahnung durchleben wir
das, was nicht zu leben ist. Großen Ruhm.
Hochzeitsnacht. Weises, rüstiges Alter.
Die Enkel - Kinder jenes Sohnes, den es nicht gibt.
Nein, kein leerer Traum spielt mit dem menschlichen Herzen.
Das Kind weiß, warum es so wunderlich getröstet ist.
Womit es spielt.
Wir sehen kein Gesicht. Wir betrachten es, wie eine Mutter,
die aus der Türe schaut - und beruhigt gleich wieder geht:
es spielt. Weißer Lichtstrahl auf dem Boden.
                                   „Es spielt noch ein Weilchen,
ich kann noch fertigmachen, was ich muß.“
                                   Die Zeit vergeht, es spielt.
Unmittelbar vor dem Unglück verläßt uns die Vorahnung:
das ist schon nicht mehr draußen, das sind wir selbst. Schön ist es
in dieser unhörbaren Musik, im weißen Zimmer.
So spielt es im Herzen,
das Kind, das Dame spielt.
Walter Thümler
Ein Junge, ein Geis und ein Hund
Zwei Gestalten
Die Herrin und das Dienstmädchen
Ein Krug. Ein Grabstein des Freundes
 Spielendes Kind
Inschrift
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