Über die Autorin
Buch

POESIE  
PROSA
ESSAY
Aus Wilde Heckenrose
Aus Tristan und Isolde
Aus Alte Lieder
Aus Aus Tore, Fenster, Bögen
Aus Stanzen in der Weise von Alexander Pope
Aus Stelen und Inschriften
Aus Jamben
Aus Chinesische Reise
Aus Abendlied
Aus Elegien
Aus Anfang des Buches  
Aus Anfang des Buches
   Portrait des Künstlers in mittleren Jahren
Wer, wann, wozu,
mit welchem Malerpinsel
über diese Züge strich,
den sinnentleerten, die manchmal wie der Himmel,
ohne Ziel, Ende und Namen –
ohne den Sturm des Erzitterns, das Geschwader des Aeronauten, die Mikadostäbchen des Kindes –
Himmel, der die Bäume bewegt
ohne Wind, und stärker als der Wind:
so daß sie aufstehen und weggehen
von ihren Wurzeln
und von ihrer Erde,
von ihrem Stamm und ihrer Sippe:
O, dahin, wo wir uns selbst ganz und gar nicht kennen!
in den sinnentleerten glanzlosen Himmel.

Mit welchem Kalk, welchem Lehm,
welchem Sinn,
Gewinn, Angst, Erfolg
sind sie vermauert, ganz fest verschlossen –
die Sehschlitze,
Dachfenster,
die Schießscharten im ungeweißten Stein,
wo hindurch man sich bekanntlich nicht satt sieht?

O, mein lieber Augustin,
alles verging, guter Augustin,
alles verging, alles ist zu Ende.
Ganz gewöhnlich zu Ende.
                                             Walter Thümler
Gewidmet Seiner Heiligkeit Johannes Paul
Wiegenlied
 Portrait des Künstlers in mittleren Jahren
Engel von Rheims
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